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E in die deutsche Literatur III: Dramatik
Last Updated: 2026-02-05 14:52:49
Content
Das Drama unterscheidet sich von den anderen Literaturgattungen in erster Linie dadurch, dass - vom Spezialfall des Monologs abgesehen - zwei oder mehrere Personen miteinander sprechen und dass der Autor - ausser in den szenischen Anmerkungen - das Geschehen weder beschreiben, noch kommentieren kann. Es wird folglich zunächst einmal nach dem Wesen des Dialogs und nach den Möglichkeiten seiner Beschreibung zu fragen sein, dann aber muss das Kommunikationsmodell erweitert werden, weil ja auch das betrachtende oder nur lesende Publikum vom Autor in die Interaktion einbezogen wird und vieles oft früher oder genauer weiss, als die handelnden Personen. Schliesslich sind Dramen auch dazu geschrieben worden, um inszeniert zu werden, womit nochmals ein weiterer Faktor ins Spiel kommt. Ausgehend von einem solchen Rahmen werden die verschiedenen Formen dramatischen Sprechens im Hinblick auf ihre Funktionen behandelt, sowohl unter gattungsgeschichtlichen wie stilistischen Aspekten. Das Hauptgewicht liegt aber auf der genauen gemeinsamen Lektüre von Dramenausschnitten und von Einaktern von der Antike bis zur Gegenwart.
General Information
- Language
- German
- Frequency
- Yearly recurring
Examination
- Type
- ungraded semester performance
Course Components
| Type | Title | Time & Place | Hours |
|---|---|---|---|
| lecture | E in die deutsche Literatur III: Dramatik |
|
1 h weekly |
| colloquium | E in die deutsche Literatur III: Dramatik |
|
1 h weekly |