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Progress and Hegemony - Palestine since 1800
Fortschritt und Herrschaft - Palästina seit 1800
Last Updated: 2026-02-05 15:24:19
Abstract
No matter how Palestinian and Israeli politics is seen today, the "problem" originated with the pressure of technologically developed end economically powerful states and groups on the region that at the same time became the object of different religious interests and geostrategic considerations combined with unresolved problems in Europe.
Objective
Two major aims are envisaged: On the level of methodology of history, the problematic "transition" from from sequences of events to historical narrative will be discussed. On a practical level, the possibilities of this transition (i.e. the writing of history) will be shown taking the transformations in Palestine since 1800 as an example. Central to this discussion will be the question to what extent the changes there have to be seen in the framework of imperial domination by the militarily, economically and technically developed Western World.
Content
Die Auseinandersetzung in und um Palästina/Israel wird auf arabischer Seite zunächst als Unrecht wahrgenommen, resultierend aus Entwicklungen im Westen (Europa und USA, mit denen die Bevölkerung Palästinas nichts zu tun hatte, deren Folgen sie aber zu tragen habe: Christlicher Fundamentalismus und europäische Finanzkraft samt technischer Überlegenheit, westliches Nationalstaatsdenken, britischer Kolonialismus und jüdisch-zionistische Immigration in Palästina, antijüdische Pogrome in Europa, bis hin zum Holocaust, vorenthaltenes "Selbstbestimmungsrecht der Völker" und dann der Kalte Krieg - all das sind Elemente einer Geschichte, die zum sogenannten Palästina-/Nahostkonflikt geführt haben, bei dem es heute meist nur noch um die Frage geht, wer denn nun "vernünftige" Bedingungen stellt oder solche akzeptiert, wer denn nun wirklich friedenswillig und -fähig ist. Und der Handschlag (Arafat-Rabin) auf dem Rasen des Weissen Hauses in Washington im September 1993, gedacht als Ausgangssymbol für einen schwungvollen Friedensprozess (genannt "Oslo"), hat gebracht, was auch die pessimistischsten Prognosen von damals in den Schatten stellt: Nie zuvor wurden so schnell jüdische Siedlungen im Westjordanland errichtet. Nie zuvor gab es so viele Attacken gegen israelische Soldaten und Zivilisten; auch die folgenden Vereinbarungen erwiesen sich als nutzlos. Die israelische Regierung erfreut sich der fast uneingeschränkten Unterstützung der amerikanischen Regierung, und die Palästinenser werden als Bevölkerung mit Rechten und Ansprüchen international praktisch nicht mehr wahrgenommen, oder sie werden dafür "bestraft", nicht "richtig" gewählt zu haben. Die Voraussetzungen für einen "gerechten Frieden" waren möglicherweise noch nie so schlecht. Und diese Situation wirkt auf das Verhältnis grosser Teile der arabischen Welt zum Westen.
Resources
Lecture Notes
Fortschritt und Herrschaft –Palästina seit 1800Einleitung – Fragen und ProblemeDie Situation heuteDie vergessene Vorgeschichte:„Palästina“ im 19. Jh.die osmanische Herrschaftdas europäische Interessedie jüdische ImmigrationPalästina z. Zt. des Ersten WeltkriegsPalästina in der ZwischenkriegszeitDie Teilung Palästinas 1948Die Enteignung Palästinas 1948ff.Die Wiedervereinigung Palästinas 1967Die Situation heute
General Information
- Language
- German
- Levels
- DS
- Frequency
- Yearly recurring
Examination
- Type
- graded semester performance
Course Components
| Type | Title | Time & Place | Hours |
|---|---|---|---|
| lecture | Fortschritt und Herrschaft - Palästina seit 1800 |
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2 h weekly |
Offered In
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Humanities, Social and Political Sciences (In order to be awarded credits, please register under "Pflichtwahlfach GESS"!. The language courses are offered by the ETH and University of Zurich Language Center.)
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