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Pairi-Daeza: Metapher
Last Updated: 2026-02-05 15:25:00
Abstract
The term "pairi-daeza“ (Persian for "a wall surrounding a garden") is the starting point for an elective series, which explores basic elements of landscape architecture. In completing the series, the coming semester will deal with metaphors of the garden. Ways of transfer will be explored as a method for the design of urban spaces.
Objective
Die Studierenden erwerben Fähigkeiten im subjektiven Lesen von Stadtlandschaft. In Exkursionen und Vorlesungen befassen sie sich mit dem Spektrum der kulturgeschichtlichen Konnotationen des Begriffs ‚Paradies’ im Spannungsfeld zwischen hoher Gartenkunst und kleinem Privatgarten. Das Wahlfach sucht nach einer Gegenwelt im Alltäglichen. In einem Kurzentwurf transformieren die Studierenden eine Brache am heterogenen Zürcher Stadtrand im Kontext von Albisriederhaus (heute Sozialzentrum, einst Quartierzentrum mit Saal und Bibliothek), gemeinnützigem Wohnungsbau, Einkaufszentrum, Schrebergärten und gut erhaltenem Dorfkern in einen städtischen Freiraum mit ‚paradiesischer’ Qualität. Sie entwickeln ein Programm aus inneren Bildern, der Analyse des Orts und der Kenntnis der landschaftsarchitektonischen Typen. Auch wenn das landschaftsarchitektonische Programm mehr Freiheit lässt als das funktional definierte Raumprogramm in der Architektur, gilt es nichts desto trotz Vorstellungen zu den spezifischen Qualitäten öffentlicher Räume zu formulieren. Die Arbeit am Modell ist wesentlicher Teil des Entwurfsprozesses. Durch das Übersetzen der Entwurfsidee in einen Plan machen sich die Studierenden zudem mit landschaftsarchitektonischer Darstellungspraxis vertraut. Die Auseinandersetzung mit der Metaphorik von Freiräumen beginnt damit, dass die Studierenden, allein oder in Zweiergruppen, für die Brachfläche an der Ecke Albisriederstrasse/In der Ey ein Programm formulieren. Dieses soll ein persönliches Bild von einem ‚paradiesischen’ Ort mit Funktionen des öffentlichen Raums, typologischen Entscheidungen (Platz, Park, Garten) und Beobachtungen zum Entwurfsort verknüpfen. Ausgehend von ihrem Programm schärfen die Studierenden ihre Projektidee am Arbeitsmodell. Ein Umgebungsmodell im Massstab 1:100 ist vorhanden, damit der Entwurf im Kontext überprüft werden kann (siehe Skizze). Das Modell kann aus irgendeinem Material bestehen, soll jedoch Veränderungen zulassen. Die Entwurfsidee soll anschliessend in einen Plan (Grundriss, Schnitt) übersetzt werden, wobei Grundlagen auf dem Server “vogt-stud” unter afp://group.arch.ethz.ch zur Verfügung stehen. Der Entwurfsprozess wird durch eine gemeinsame Ortsbegehung, einen Workshop zum Modellbau, eine Exkursion in den Landschaftsgarten Ermitage in Arlesheim sowie eine kleine Vorlesungsreihe über alltägliche ‚Paradiese’ begleitet Im Plenum werden am 6. 10. die Programme diskutiert, am 3. 11. die Entwürfe am Einsatzmodell. Die Semesterabschlusskritik auf der Basis von Modell und Plan erfolgt am 28. 11.. Das Projekt kann während der Semesterferien zu einer Diplomwahlfacharbeit bzw. benoteten Wahlfacharbeit (Masterstudierende) weiterentwickelt werden. Die Diplomwahlfachprüfung bzw. Präsentation der Wahlfacharbeit findet Ende der Semesterferien statt (Diplomstudierende erhalten anlässlich der Prüfungssession pro forma noch einen Prüfungstermin). In dieser wird anhand der entstandenen Materialien, Skizzen, Modelle, Fotos, Pläne etc., der Entwurfsprozess erörtert. Die Abgabe einer Dokumentation (Plan, Modellfotos etc.) in digitaler Form erfolgt anlässlich der Prüfung.
Content
Das Wort ‚Paradies’ mit seinen kulturgeschichtlichen Implikationen geht zurück auf Pairi-daeza, altpersisch für „eine Mauer, die einen Garten umschliesst“. Als Abschluss einer Wahlfachserie zu landschaftsarchitektonischen Grundelementen befasst sich dieses Semester mit Metaphorik. Es erprobt die Praxis des Übertragens von Unbegrifflichem in Bilder als Methode für das Entwerfen von urbanen Freiräumen. Die Studierenden entwickeln ein Projekt in der Auseinandersetzung mit ihren Imaginationen von idealen Orten, Vorstellungen zum öffentlichen Raum und dem Entwurfsort. Dieser ist situiert an markanter Stelle an der Albisriederstrasse, zwischen deren städtischem und dörflichem Ende. Eine kleine Vorlesungsreihe erörtert Gärten als Paradiesmetaphern aus landschaftsarchitektonischer, kunst- und kulturwissenschaftlicher Perspektive.
Resources
Lecture Notes
At the beginning of the semester students can purchase a workbook with specific information about the site, texts on metaphors of the garden and ways of seeing landscape, as well as a bibliography.
General Information
- Language
- German
- Levels
- BSC , DS , MSC
- Frequency
- Semesterly recurring
Examination
- Type
- ungraded semester performance
Course Components
| Type | Title | Time & Place | Hours |
|---|---|---|---|
| lecture with exercise |
Pairi-Daeza: Metapher
Das Wahlfach ist auf 40 Studierende limitiert. Die Teilnahmebeschränkung erfolgt nach Eingang der Anmeldungen.
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2 h weekly |