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551-1134-00L 2 Credits

Medizinische Virologie

VVZ CR n/a

Last Updated: 2026-02-05 15:09:43

Abstract

Molecular Virology:Structure and function of the viral genom; special viruses: HIV, Hepatitis viruses, Influenza etc.; mechanisms of viral replication; virus-host interaction; viruses and cellular signal transduction; oncogenic viruses; anti-viral host defense strategies (siRNA; interferon system); gene therapy

Objective

Viren sind Minimalisten, die mit nur wenigen Genen ihr überleben garantieren. Sie haben dazu während der Evolution - die bis heute andauert - raffinierte Strategien und molekulare Tricks entwickelt und sind die intimsten Kenner ihrer Wirtszelle. Viele molekulare Vorgänge, wie z.B. das Spleißen, wurden zuerst durch Viren entdeckt. Da sie sich gentechnisch zerlegen und neu rekonstituieren lassen, sind sie zum bedeutenden Werkzeug der Molekularbiologen geworden. Sie bieten die Möglichkeit zur Analyse nicht nur der eigenen, sondern auch der Gene der Wirtszelle oder des Wirtsorganismus. Sie können über Krebsgene zur Tumorentstehung beitragen - aber auch die Umkehrung ist möglich - Viren mit Thearpiegenen werden als Vehikel zur Gentherapie eingesetzt. Es werden in der Vorlesung virale Strategien und Prinzipien behandelt, einschließlich der molekulare Vorgänge der Replikation, Eigenschaften von Onkogenen und Tumorsupressorgenen, Pathogenitätsmechanismen, Krebsentstehung, Ansatzmöglichkeiten für Therapien, Gentherapie und Biotechnologie. Einige Viren wie z.B. HIV Influenzaviren Hepatitisviren, Herpesviren und andere neurotrope Viren, werden besonders abgehandelt.

Content

Viren sind Minimalisten, die mit nur wenigen Genen ihr überleben garantieren. Sie haben dazu während der Evolution - die bis heute andauert - raffinierte Strategien und molekulare Tricks entwickelt und sind die intimsten Kenner ihrer Wirtszelle. Viele molekulare Vorgänge, wie z.B. das Spleißen, wurden zuerst durch Viren entdeckt. Da sie sich gentechnisch zerlegen und neu rekonstituieren lassen, sind sie zum bedeutenden Werkzeug der Molekularbiologen geworden. Sie bieten die Möglichkeit zur Analyse nicht nur der eigenen, sondern auch der Gene der Wirtszelle oder des Wirtsorganismus. Sie können über Krebsgene zur Tumorentstehung beitragen - aber auch die Umkehrung ist möglich - Viren mit Thearpiegenen werden als Vehikel zur Gentherapie eingesetzt. Es werden in der Vorlesung virale Strategien und Prinzipien behandelt, einschließlich der molekulare Vorgänge der Replikation, Eigenschaften von Onkogenen und Tumorsupressorgenen, Pathogenitätsmechanismen, Krebsentstehung, Ansatzmöglichkeiten für Therapien, Gentherapie und Biotechnologie. Einige Viren wie z.B. HIV Influenzaviren Hepatitisviren, Herpesviren und andere neurotrope Viren, werden besonders abgehandelt.

Resources

Lecture Notes

Unterlagen werden verteilt

Literature

- Flint S:J, Enquist L.W., Krug R.M., Racaniello V.R. und Skalka A.M.: Principles of Virology, ASM Press, 2000 (anspruchsvoll) - Wagener C.: Molekulare Onkologie (2. Auflage) Thieme Verlag Stuttgart,1999 - Modrow S. und Falke, D.: Molekulare Virologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg , 1997 - Coffin J.M., Hughes, S.H. und Varmus H.E.: Retroviruses. Cold Spring Habor Laboratory Press, 1997

General Information

Language
German
Frequency
Yearly recurring

Examination

Type
ungraded semester performance

Course Components

Type Title Time & Place Hours
lecture Molekulare Virologie
Kurs an der UNI Zürich, Montag 10-12h, Gloriastr. 32, GLP 1 206.
  • Mon 10:00-12:00
2 h weekly

Offered In