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Philosophy of Freedom An Introduction in Ethics
Philosophie der Freiheit - Einführung in die Ethik
Last Updated: 2026-02-05 14:59:09
Abstract
After a discussion of some ambiguities in the concept of freedom, this lecture course analyses the concept of rational desires and the motivation of moral actions. Kant’s theoretical and practical philosophy will play an essential role in this investigation. In addition to a critical discussion of the current debate about free will, we will test Kant’s understanding of freedom.
Objective
Die Debatte um die Philosophie der Freiheit ist hochaktuell. Gegen ein verkürztes Verständnis und in Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Provokationen, insbesondere seitens der Hirnforschung, auch im Problembewusstsein einiger Positionen unternimmt diese Vorlesung eine eigenständige Analyse. Der Fokus liegt auf der anspruchsvollen Freiheit im Sinne von Selbstgesetzgebung: die Autonomie als ein normatives Prinzip der Ethik.
Content
Die Vorlesung beginnt mit der Mehrdeutigkeit des Freiheitsbegriffs. Sie nähert sich dem Prinzip der Autonomie über eine philosophische Handlungstheorie und deren Bedeutung für die Moralbegründung; Autonomie ist das Moralprinzip des namentlich von Kant vertretenen Willensmodells. Die Vorlesung analysiert den Begriff des rationalen Wollens, dessen technische, pragmatische und schliesslich genuin moralische Stufe, auf der die Begriffe der "Pflicht" und des "kategorischen Imperativs" eine Rolle spielen. Untersucht wird der Gegenstand der im Kategorischen Imperativ gebotenen Verallgemeinerung: die Maxime im Sinne von subjektiven Grundsätzen des Handelns. Anschliessend wird die Verallgemeinerbarkeit selbst geprüft. Ein Blick auf zeitgenössische Moralphilosophien, u.a. die Diskursethik, prüft, ob es sich um überzeugende Fortbildungen oder Alternativen handelt. Die Vorlesung untersucht auch die Motivation des moralischen Handelns. Dieses wird im Sinne einer genuin deontologischen Lebenskunst neu interpretiert: Handeln aus Achtung für das moralische Gesetz konstituiert die höchststufige Selbstachtung und trägt zum entsprechenden Leben bei. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der genannten Auseinandersetzung mit den Kritikern des Freiheitsbegriffs (ausser den Hirnforschern auch Nietzsche). In diesem Zusammenhang wird Kants Verteidigung des Freiheitsbegriffs durch das Faktum der Vernunft geprüft. Am Ende wird ein Blick auf die in den aktuellen Debatten kaum diskutierte Möglichkeit eines bösen Willens geworfen.
Resources
Literature
I. Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, 1. und 2. Abschnitt ders., Kritik der praktischen Vernunft O. Höffe (Hrsg.): Lexikon der Ethik, München 6. Aufl. 2002 ders., Immanuel Kant, München 6. Aufl. 2004, Kap. 9 ders., Kants Kritik der reinen Vernunft, Kap. 4, 18.4 und 21.2
General Information
- Language
- German
- Frequency
- Yearly recurring
Examination
- Type
- ungraded semester performance
Course Components
| Type | Title | Time & Place | Hours |
|---|---|---|---|
| lecture | Philosophie der Freiheit - Einführung in die Ethik |
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2 h weekly |