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Genealogie und andere Formen der historischen Erklärung
Last Updated: 2026-02-05 15:02:06
Objective
Ziel der Veranstaltung ist es, folgende Fragen zu beantworten: Was tun Historiker, wenn sie mit Verweis auf „Geschichte“ „erklären“? Wie erklären sie geschichtliche Verläufe? Was bedeutet es, dass Geschichtswissenschaft davon ausgeht, Phänomene, seien in irgend auf einer Zeitachse angeordnet, dass es ein „Vorher- nachher“ gibt?
Content
Die „Genealogie“ nach der Begriffsprägung durch Friedrich Nietzsche bis hin zu Michel Foucault und anderen geht von der vollständigen Historizität aller menschlichen Phänomene aus – nicht zuletzt auch der Sprachen und Normen, mit denen wir „uns“ und die menschlichen Phänomene beschreiben. Dagegen stehen Entwürfe von Johann Gustav Droysen oder später Hans-Georg Gadamer, die zur Erklärung historischer Phänomene auch auf überzeitliche Strukturen rekurrieren.
Resources
Lecture Notes
kein Skript.
Literature
Vorbereitungslektüre: Herbert Schnädelbach: Geschichtsphilosophie nach Hegel. Die Probleme des Historismus, München 1974
General Information
- Language
- German
- Frequency
- Yearly recurring
Examination
- Type
- end-of-semester examination
Course Components
| Type | Title | Time & Place | Hours |
|---|---|---|---|
| seminar | Genealogie und andere Formen der historischen Erklärung |
|
2 h weekly |
Offered In
-
Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften (Die Sprachkurse sind nicht mehr im Angebot des D-GESS, sondern im Angebot des Sprachenzentrums der Universität und der ETH Zürich enthalten. Adresse: Predigergasse 9, 8001 Zürich, Tel. 01 632 2958, Fax 01 632 1221 Mail: )