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Abstract
Umbauen und Wiederverwenden ist angesagt. Das soll (wieder) gelernt sein. In diesem Wahlfach konstruieren wir mit dem Vorgefundenen. Das limitierte Angebot an Material setzt einen kreativen und flexiblen Umgang des Fügens und Verbindens voraus. Nebst Beispielen und Vorträgen aus der Praxis, versuchen wir mit wiederverwendetem Material theoretische Details zu entwickeln.
Objective
Fragen sowohl zur Anwendung in der Konstruktion sowie zum Ausdruck sollen beantwortet werden. Welche wiederverwendeten Materialien und Elemente eignen sich für was und wie werden sie gefügt? Welche neue Ästhetik kann geschaffen und wie vermittelt werden? Ziel ist es, die junge Architekten-Generation fit zu machen für den konstruktiven Umgang mit wiederverwendetem Material. Anhand von theoretischen Übungen und Beispielen aus der Praxis soll eine Haltung gegenüber dem Bauen mit Vorhandenem und dessen Herausforderungen und Chancen entwickelt werden.
Content
Phase 1: Bestehende Praktiken und Plattformen des zirkulären Bauens werden in der Gruppe analysiert und besprochen. Für einen spezifischen konstruktiven Ort werden passende Bauteile von den Studierenden digital auf Plattformen oder Abbruchbaustellen gesucht und in einem Inventar dokumentiert. Diese Phase wird begleitet durch theoretische Inputs und Beispielen aus der Praxis. Phase 2: In experimentellen Übungen (Gruppenarbeit) werden Details im Massstab 1:5/1:10 aus dem zusammengetragenen Material konstruiert. Dabei liegt das Augenmerk auf der Wahl der Materialen für den spezifischen Ort und auf dem Fügen der einzelnen Elemente. Es wird überprüft, wie mit begrenzten Ressourcen auf eine vorgegebene Situation reagiert werden kann. Vor dem Hintergrund einer neuen Ästhetik werden auch verschiedene Darstellungsformen geprüft.