VVZ API is not affiliated with ETH Zurich. Data might be outdated or incorrect. Please view the official ETHZ Vorlesungsverzeichnis for binding information.
Abstract
Das Seminar unternimmt eine historische Einordnung der Analogen Architektur und diskutiert den Einfluss dieser Schule auf den jüngeren und jüngsten Baubestand. Darauf aufbauend werden Herausforderungen einer denkmalpflegerischen Bewertung der daraus entstandenen Bauten besprochen.
Objective
Neben der aktiven Teilnahme an den Diskussionen wird die Auseinandersetzung mit einem selbstgewählten Thema oder Objekt verlangt, um eine eigene Position entwickeln und nachvoll-ziehbar begründen zu können. Ziel des Kurses ist das Erwerben grundlegender Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten und die Förderung von Kommunikationskompetenzen und einer konstruktiven Diskussionskultur.
Content
Die Lehrveranstaltung widmet sich im Frühjahrssemester 2026 jüngeren und jüngsten Baube-ständen in der Schweiz. Der Fokus liegt dabei auf dem Einfluss der Analogen Architektur auf die Architekturproduktion ab 1987 und den Herausforderungen einer denkmalpflegerischen Bewer-tung der daraus entstandenen Bauten. In Gastvorträgen reflektieren Architekt:innen über ihre Zeit als «Analoge» an der ETH Zürich und wie ihr gebautes Werk davon beeinflusst wurde. Im An-schluss werden einzelne Projekte näher untersucht und in der Gruppe diskutiert. Das Seminar widmet sich unter anderem folgenden Fragen: Wie hat die Analoge Architektur den Baubestand der 1990er und 2000er Jahre beeinflusst? Warum ist die Analoge Architektur für die denkmalpfle-gerische Bewertung jüngster Architektur in der Schweiz wichtig? Welche Bauten müssen erhalten werden, um das Erbe der Analogen Architektur für die Schweiz aufzuzeigen? Welche Herausfor-derungen bestehen bei der Bewertung dieser Architektur? Welchen Einfluss hatte die Analoge Architektur auf das Weiterbauen im Bestand?