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Molekulare Virologie
Last Updated: 2026-02-05 15:02:24
Objective
Viren sind Minimalisten, die mit nur wenigen Genen ihr überleben garantieren. Sie haben dazu während der Evolution - die bis heute andauert - raffinierte Strategien und molekulare Tricks entwickelt und sind die intimsten Kenner ihrer Wirtszelle. Viele molekulare Vorgänge, wie z.B. das Spleißen, wurden zuerst durch Viren entdeckt. Da sie sich gentechnisch zerlegen und neu rekonstituieren lassen, sind sie zum bedeutenden Werkzeug der Molekularbiologen geworden. Sie bieten die Möglichkeit zur Analyse nicht nur der eigenen, sondern auch der Gene der Wirtszelle oder des Wirtsorganismus. Sie können über Krebsgene zur Tumorentstehung beitragen - aber auch die Umkehrung ist möglich - Viren mit Thearpiegenen werden als Vehikel zur Gentherapie eingesetzt. Es werden in der Vorlesung virale Strategien und Prinzipien behandelt, einschließlich der molekulare Vorgänge der Replikation, Eigenschaften von Onkogenen und Tumorsupressorgenen, Pathogenitätsmechanismen, Krebsentstehung, Ansatzmöglichkeiten für Therapien, Gentherapie und Biotechnologie. Einige Viren wie z.B. HIV Influenzaviren Hepatitisviren, Herpesviren und andere neurotrope Viren, werden besonders abgehandelt.
Content
Viren sind Minimalisten, die mit nur wenigen Genen ihr überleben garantieren. Sie haben dazu während der Evolution - die bis heute andauert - raffinierte Strategien und molekulare Tricks entwickelt und sind die intimsten Kenner ihrer Wirtszelle. Viele molekulare Vorgänge, wie z.B. das Spleißen, wurden zuerst durch Viren entdeckt. Da sie sich gentechnisch zerlegen und neu rekonstituieren lassen, sind sie zum bedeutenden Werkzeug der Molekularbiologen geworden. Sie bieten die Möglichkeit zur Analyse nicht nur der eigenen, sondern auch der Gene der Wirtszelle oder des Wirtsorganismus. Sie können über Krebsgene zur Tumorentstehung beitragen - aber auch die Umkehrung ist möglich - Viren mit Thearpiegenen werden als Vehikel zur Gentherapie eingesetzt. Es werden in der Vorlesung virale Strategien und Prinzipien behandelt, einschließlich der molekulare Vorgänge der Replikation, Eigenschaften von Onkogenen und Tumorsupressorgenen, Pathogenitätsmechanismen, Krebsentstehung, Ansatzmöglichkeiten für Therapien, Gentherapie und Biotechnologie. Einige Viren wie z.B. HIV Influenzaviren Hepatitisviren, Herpesviren und andere neurotrope Viren, werden besonders abgehandelt.
Resources
Lecture Notes
Unterlagen werden verteilt
Literature
- Flint S:J, Enquist L.W., Krug R.M., Racaniello V.R. und Skalka A.M.: Principles of Virology, ASM Press, 2000 (anspruchsvoll) - Wagener C.: Molekulare Onkologie (2. Auflage) Thieme Verlag Stuttgart,1999 - Modrow S. und Falke, D.: Molekulare Virologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg , 1997 - Coffin J.M., Hughes, S.H. und Varmus H.E.: Retroviruses. Cold Spring Habor Laboratory Press, 1997
General Information
- Language
- German
- Frequency
- Yearly recurring
Examination
- Type
- ungraded semester performance
Course Components
| Type | Title | Time & Place | Hours |
|---|---|---|---|
| lecture |
Medizinische Virologie
Kurs an der UNI Zürich, Montag 11-12h, Gloriastr. 32, GLP 1 206.
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2 h weekly |
Offered In
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6. und 8. Semester, Testatpflicht für U, G, P, S (Prüfungsfächer im Schlussdiplom: Bezeichnung, zugehörende Lehrveranstaltungen und Prüfungsumfang siehe WegleitungObligatorische Prüfungsfächer: Die zugehörenden Lehrveranstaltungen sind bei den zutreffenden Fachrichtungen aufgeführtWahlfächer: Wahlfachempfehlungen siehe Wegleitung, bzw. Beratervorschläge; Lehrveranstaltungen zu den Prüfungsfächern für alle Fachrichtungen im Sommersemester siehe im Abschnitt IV)
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IV. Lehrveranstaltungen zu den Prüfungsfächern im Schlussdiplom für alle Studienrichtungen (Prüfungsfächer und zugehörende Lehrveranstaltungen siehe Wegleitung)
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