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Abstract
In diesem Modul lernen Studierende, was Tiermodelle sind, wozu diese eingesetzt werden, wo deren Grenzen liegen und welchen Wert sie bei translationaler Forschung haben. Beispiele sind: Stoffwechsel- und Verhaltensforschung, Transplantationsmedizin, Versuchstechniken zur Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede. Ethische Aspekte und das 3R-Prinzip werden diskutiert.
Objective
Die Studierenden setzen sich mit dem Nutzen von Tiermodellen in der biomedizinischen Forschung auseinander, erkennen deren Vorteile, verstehen deren Grenzen und verstehen die damit verbundenen ethischen Fragen.
Content
Tiermodelle sind eine wichtige Stütze der biomedizinischen Forschung, sowohl was die Grundlagenforschung als auch die Forschung im angewandten, translationalen und klinischen Bereich betrifft. In diesem Modul lernen Studierende, was Tiermodelle sind, und was beachtet werden muss, um die Tiere einzusetzen, die für die entsprechende Fragestellung am besten geeignet sind. Anhand von konkreten Beispielen werden Vor- und Nachteile verschiedener Modelle bzw. wichtige Aspekte im Versuchsdesign besprochen. Die behandelten Themen beinhalten die Stoffwechsel- und Verhaltensforschung, pharmakologische Besonderheiten bei Tierarten, Transplantationsmedizin und Fragen zur Photoperiodik und möglichen Einflüsse auf die Krankheitsentstehung. Neben ethischen Aspekten im Umgang mit Versuchstieren, im Zusammenhang mit dem 3R-Prinzip, spielt die Bedeutung geschlechtsspezifischer Unterschiede für die Entstehung von Krankheiten eine wichtige Rolle, und wie solche Unterschiede versuchstechnisch angegangen werden können.