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377-0601-00L

Psychiatrie & Computational Psychiatry

VVZ CR n/a

Last Updated: 2026-07-21 00:35:32

Abstract

Im Modul Psychiatrie & Computational Psychiatry werden die häufigsten psychiatrischen Erkrankungen – inklusive Ätiologie, Diagnostik und Therapie – vorgestellt. Zudem lernen die Studierenden, unter Anleitung einer klinischen Fachperson, einen psychopathologischen Befund in der Praxis zu erheben. Das Modul schliesst mit einer Einführung in die Computational Psychiatry.

Objective

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls „Psychiatrie & Computational Psychiatry“ sollten die Studierenden in der Lage sein: 1. Eine ausführliche psychiatrische Anamnese zu erstellen 2. Methoden der psychiatrischen Gesprächsführung zu nutzen 3. Einen vertrauensvollen, wertungsfreien Arzt-Patienten-Kontakt zu entwickeln 4. Einen psychopathologischen Befund (gemäss AMDP) zu erheben 5. Die Diagnosekriterien gemäss ICD-10 für die wichtigsten Erkrankungen zu benennen 6. Störungsspezifische Symptome zu identifizieren und zu erklären 7. Störungsspezifische Behandlungen zu benennen 8. Die Wirkmechanismen, Indikationen und Nebenwirkungen von psychiatrischen Medikamenten zu beschreiben 9. Grundlagen der psychotherapeutischen Verfahren wiederzugeben 10. Sich mit den eigenen Emotionen während schwierigen Patientengesprächen auseinanderzusetzen 11. Die Konzepte und methodischen Ansätze der Komputationalen Psychiatrie zu verstehen

Content

Die Studierenden lernen im Modul „Psychiatrie & Computational Psychiatry“ die Epidemiologie, Ätiologie, Pathogenese, Klinik, Diagnostik und Behandlung der wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder kennen. Dies gilt für die folgenden Erkrankungen: • Depression und Bipolare Störungen • Schizophrenie-Spektrum-Störungen • Autismus-Spektrum-Störungen • Abhängigkeiten • Angststörungen • Zwangsstörungen • Demenz • Persönlichkeitsstörungen Darüber hinaus werden Kenntnisse über die häufigsten psychiatrischen Notfälle und deren Behandlung vermittelt. Weitere Themen des Moduls: • Einführung in die Konzepte von ICD und DSM • Kommunikation und Interaktion mit psychisch erkrankten Personen • Psychiatrische Anamnese • Allgemeine und störungsspezifische Einführung in die Psychopathologie mit • Exploration eines psychopathologischen Befundes (gemäss AMDP). Dazu gehören: Bewusstseinsstörungen, Orientierungsstörungen, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, Formale Denkstörungen, Befürchtungen und Zwänge, Wahn, Sinnestäuschungen, Ich-Störungen, Störungen der Affektivität, Antriebs- und psychomotorische Störungen, zirkadiane Besonderheiten, andere Störungen • Einführung in die Komputationale Psychiatrie, inklusive krankheitsübergreifende Konzepte und Methoden (z.B. die Theorie des Bayesianischen Gehirns, mathematische Modelle von Hirnaktivität) sowie komputationale Theorien der Schizophrenie, des Autismus, der Psychosomatik, der Depression und Fatigue sowie der Achtsamkeit

General Information