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251-0350-00L 5 Credits

Transaktionsverwaltung in modernen Informationssystemen

Lecturers & Examiners: Prof. em. Dr. Hans-Jörg Schek
VVZ CR n/a

Last Updated: 2026-02-05 14:57:21

Objective

Vertieftes Verständnis für die Realisierung von Transaktionssynchronisations- und Recovery-Komponenten eines Datenbanksystems und für die Anwendung der zugrunde liegenden Konzepten in Informationssystemen.

Content

Die Vorlesung "Transaktionsverwaltung in modernen Informationssystemen" vertieft den in IS-G und IS-K behandelten Stoff im Bereich der Transaktionsverwaltung. Anwendungen, die auf gemeinsame Ressourcen (Daten bzw. Dienste) zugreifen, erfordern spezielle Massnahmen für zwei wichtige Problemkreise: - konkurrierende, parallele Zugriffe m¨ussen kontrolliert und synchronisiert werden - die Behandlung von verschiedensten Arten von Fehlern muss in Betracht gezogen werden. Transaktionen stellen das generische Konzept dar, diese Anforderungen anwendungsunabhängig und transparent für die Anwendung bzw. für den Benutzer zu kapseln. Die Hauptkomponenten zur Transaktionsverwaltung lassen sich daher aus den oben genannten Problemkreisen ableiten: - Concurrency Control (Mehrbenutzerkontrolle) garantiert Korrektheit selbst bei konkurrierenden parallelen Zugriffen und - Recovery (Fehlererholung) stellt die Immunität gegenüber Anwendungs- und Systemfehlern sicher. Eine Transaktion ist dabei eine Art "Vertrag" zwischen der Anwendung und der Laufzeitumgebung, der diese grundlegenden Garantien beinhaltet. Auch in modernen Informationssystemen sind diese Probleme präsent. Moderne Informationssysteme sind gekennzeichnet durch ihre erhöhte Komplexität: Anwendungen werden nicht mehr nur gegen eine Datenbank programmiert sondern beziehen verschiedene, evtl. heterogene Datenserver und Repositorys ein. Operationen innerhalb von Transaktionen können beliebig komplex sein, wie z.B. semantisch reiche Operationen oder der Aufruf von Anwendungsdiensten. Und auch die Struktur einzelner Transaktionen kann, z.B. durch die explizite Behandlung von alternativen Ausführungen zur Fehlerbehandlung, die Komplexität von Datenbanktransaktionen übersteigen. Die Vorlesung bietet einen Einstieg in die Grundlagen des Transaktionskonzeptes. Es werden zunächst die Korrektheitsbegriffe für beide Problembereiche, Concurrency Control und Recovery, unabhängig voneinander eingeführt, die Protokolle zur Realisierung dieser Korrektheitsbegriffe vorgestellt und es wird eine vereinheitlichte Darstellung der beiden Problemkreise diskutiert. Ein wesentlicher Aspekt der Vorlesung ist jedoch, das Transaktionskonzept auf erweiterte Anwendungen in transaktionalen Informationssystemen auszudehnen und die dazu benötigten Erweiterungen darzustellen. Beispielhaft werden dann ausgewählte Aspekte von Transaktionen in modernen Informationssystemen, z.B. in Workflow Management-Systemen zur Geschäftsprozessunterstützung, diskutiert. Gliederung: Teil I: Einführung & Grundlagen Teil II: Serialisierbarkeitstheorie (Concurrency Control) - Korrektheitskriterien - Protokolle - Mehrversionenverfahren Teil III: Fehlerbehandlung (Recovery) - Korrektheitkriterien - Protokolle Teil IV: Vereinheitlichung von Concurrency Control und Recovery Teil V: Transaktionale Informationssysteme - Verteilte Transaktionen - Mehrschichtige Transaktionen mit semantisch reichen Operationen, zusammengesetzte Transaktionen - Transaktionale Prozesse Teil VI: Zusammenfassung

General Information

Language
German
Frequency
Yearly recurring

Examination

Type
session examination
Mode
oral 30 minutes

Course Components

Type Title Time & Place Hours
lecture Transaktionsverwaltung in modernen Informationssystemen
findet dieses Sommersemester n i c h t statt !!
No time listed 2 h weekly
exercise Transaktionsverwaltung in modernen Informationssystemen
findet dieses Sommersemester n i c h t statt!!
No time listed 1 h weekly

Offered In